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PMT (Pressiometerversuch)

Der Pressiometerversuch (PMT) ist das Verfahren, bei dem die Pressiometersonde in der Testumgebung mit Flüssigkeit gefüllt wird. Die anschließende Ausdehnung des Bodens bzw. des Gesteins im Bereich des Lochs wird als die Abhängigkeit des gemessenen Flüssigkeitsvolumens vom Druckanstieg bestimmt, der in Zeitintervallen gemäß dem definierten Programm erhöht wird.

Bei dem Pressiometerversuch werden folgende Parameter nach der Tiefe aufgezeichnet:

  • Pressiometermodul (Ménard) Em - es wird aus einer pressiometrischen Kurve in Abhängigkeit von der Art der Sondenmantel (elastische Hülse, schlitzförmige gelochte Stahlbohle) erhalten.
  • Grenzdruck des Bodens pLM - stellt eine Zunahme des Wasserdrucks in der Testsonde dar, abhängig von der Volumenänderung des Bodens bzw. des Gesteins.

Als Ergebnis des Pressiometerversuchs wird der Verlauf des Tests mithilfe des Graphs dargestellt. Die Auswertung der PMT-Teste ist die Eingangseingabe für die Berechnungen im Programm "Mikropfahl", "Verbauwand", "Stabilisierungspfahl" und "Einzelfundament CPT" und die Modellierung des Untergrunds im Programm "Stratigraphie".

Die Werte des Pressiometerversuchs (PMT) können als Tabellendaten ins Programm importiert werden.

In der Dialogbox "Neuer Test" wird die Name des Tests und vertikale Verschiebung des Anfangs von Versuch. Im Programm Stratigraphie werden auch die Koordinaten x, y, z eingegeben.

Die Schaltfläche "Hinzufügen" in dieser Dialogbox öffnet weitere Dialogbox "Neue Testpunkte", in der der Grenzdruck des Bodens pLM und Ménard-Modul Em in der gegebenen Tiefe eingegeben werden.

Dialogbox "Neuer Test"

Literatur:

ČSN EN ISO 22476-4: Geotechnische Untersuchungen und Versuche - Feldteste. Teil 4: Pressiometerversuch - Menard. 2005.

Roy E. Hunt: Geotechnical Engineering Investigation Handbook, Second Edition (CRC Press, 2005)

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